Die Architektur der Stadt war besonders stark beansprucht, wurde aber seit Anfang der 1970er Jahre systematisch restauriert. Initiator der Arbeit war Curt Pomp, der gegen den Willen von Stadträten und Politikern den Lüneburger Altstädter Arbeitskreis gründete und sich für dessen Idee der Erhaltung historischer Gebäude einsetzte. Es gelang ihm und die Stadt ist heute ein Vorbild für andere Städte.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts schien es, als würde Lüneburg nie aus seinem Dornröschenschlaf erwachen: Die Altstadt war in einem so schlechten Zustand, dass man den Vorschlag machte, sie abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen. Dies löste jedoch eine Protestwelle aus und die Gebäude konnten gerettet werden.

Eine Hauptattraktion ist die Lüneburger Heide, die eine Fläche von 7400 Quadratkilometern umfasst. Die Naturlandschaft ist geprägt von Endmoränen – Überbleibseln eiszeitlicher Eisschichten – und weist trockene Bergkuppen wie den Wilseder Berg, periglaziale Trockentäler und Mulden auf. An den geschützten Stellen der Landschaft wachsen auch Kiefernwälder.

Die Sandsteinkämme sind die Heimat einer Vielzahl von Vögeln, insbesondere Greifvögeln und Wildvögeln. Dem in anderen Gebieten besonders bedrohten Birkhuhn (Tetrao tetrix) geht es hier gut. Im Jahr 2007 wurden 78 dieser seltenen Vögel gezählt. Weitere Besucher sind der Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus), die Heidelerche (Lullula arborea) und der Große Brachvogel (Numenius arquatus). Es gibt mehr als 300 Pflanzenarten, darunter Sanddünengräser und Fenchel. entrümpelungen lüneburg

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